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Wirkungen erzielen – aber wie?WIRKUNGEN ERZIELEN – ABER WIE?

01.06.2015
Thomas M. Klein, Experte für Public Management und Partner bei Contrast Management-Consulting, referiert beim NPO-Tag am 1. Juni zum Thema „Wirkungscontrolling als Beitrag zur integrierten NPO-Steuerung“. Unter dem Titel „Von der Leistungs- zur Wirkungsgesellschaft“ findet die Fachveranstaltung bereits zum 13. Mal an der WU statt. Thomas M. Klein stellt in seinem Beitrag die „lernende Organisation“ in den Mittelpunkt, die durch eine kontinuierliche inhaltliche Diskussion, kritisches Hinterfragen der eigenen Leistung und das Akzeptieren einer Fehlerkultur und Transparenz gekennzeichnet ist.

Controlling bedeutet Unterstützung beim Managen und nicht „kontrolliert werden"

„Der Nukleus der Wirkungsorientierung sind keine aufgeblasenen Controlling-Systeme, sondern regelmäßig stattfindende Diskussionen im Führungsteam. Das Interesse an dem Thema Wirkungscontrolling ist nach wie vor sehr groß“, stellt Thomas M. Klein fest. Sowohl bei Nonprofit- Organisationen als auch in der öffentlichen Verwaltung ist man in der Zwischenzeit überzeugt, dass damit eine bessere Steuerung gewährleistet werden kann. „Überall dort wo Führungskräfte sich kritisch fragen ‚Was bewirken wir mit unseren Leistungen bzw. was wollen wir bei unseren Zielgruppen bewirken und sind unsere Leistungen geeignet diese Wirkungen sicherzustellen?’, ist in den letzten Jahren eine neue Philosophie, ein neues Denken und Handeln zu beobachten“, sagt Thomas M. Klein.

 

Bessere Treffsicherheit

Es ist wichtig, dass Führungskräfte Controlling als das Instrument erkennen, welches sie in der Managementbefähigung unterstützt. „Controlling ist ein Instrument, das klar aufzeigt: Wo stehen wir, was wollen wir erreichen – es hilft treffsicherer zu werden. Schlechtes Controlling führt dazu, dass Lücken zugedeckt werden, gutes Controlling zeigt zeitgerecht die Lücke und ermöglicht den öffentlichen Einrichtungen und Organisationen daher auch entsprechend zu agieren und nicht nur zu reagieren“, so Klein pragmatisch.

 

Neue Chancen – viele kleine Schritte...

 „Für die Politik und Verwaltung ergeben sich Chancen Ressourcen wirkungsorientiert zu kanalisieren, also öffentliche Gelder dort einzubringen, wo die Nutzenstiftung gewährleistet ist. Für NPOs ergibt sich die Chance die Leistungen derart anzupassen, dass mit den vorhandenen Ressourcen ein Wirkungsmaximum für KlientInnen/NutzerInnen/KundInnen sichergestellt ist – also die Mission bestmöglich zu erfüllen“, so Klein weiter. „Die Wirkungsorientierung sollte als kontinuierlicher Veränderungsprozess verstanden werden – viele kleine Schritte, vor und zurück, sind der Weg zu gutem Wirkungscontrolling“, sagt Klein abschließend.

 

Der 13. NPO-Tag findet an der WU statt:

http://www.wu.ac.at/npo/competence/events/npotage

 

Kontakt: susanne.eiselt64f3ecf1d5a26a4507ef54f2cc4eiselt-kommunikation(6cd32d693315c78aa2d9b7c58e3)at