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Was in Österreich 15 Jahre dauerte, muss in Kroatien in zwei Jahren erfolgenWAS IN ÖSTERREICH 15 JAHRE DAUERTE,
MUSS IN KROATIEN IN ZWEI JAHREN ERFOLGEN

10.06.2013
Für Denis Petrovic, Managing Partner von Contrast Management-Consulting in Kroatien, führt der EU-Beitritt Kroatiens am 1. Juli 2013 zu Rechtssicherheit einer modernen Verwaltung und einer marktorientierten Wirtschaft.

60 % des Bruttoinlandsproduktes wird durch staatsnahe Unternehmen erwirtschaftet. Diese staatlich kontrollierte und gelenkte Wirtschaft widerspricht daher dem marktwirtschaftlichen und transparenten Wettbewerb der EU. „Die Freude an der Marktöffnung ist daher sehr geteilt“, meint Petrovic, der bereits seit zwei Jahren den Markt in Kroatien vor Ort bearbeitet. Marktliberalisierung und Marktorientierung sind wesentliche Entwicklungen für die kroatische Wirtschaft, die sich auf einem größeren Markt wird behaupten müssen. „Das strategische Denken muss erst in die Unternehmen getragen werden. Die Menschen müssen jetzt stärker vom Versorgungsdenken zum Leistungsdenken geführt werden“, erläutert Petrovic weiter. In den letzten fünf Jahren seien durchaus viele Schritte zur Marktliberalisierung gesetzt worden. Kroatien sei nach Petrovic das erste Beitrittsland, das alle Voraussetzungen vor dem Beitritt erfülle. Vor allem die öffentliche Verwaltung, das Gesundheitswesen, die Energiewirtschaft und das Transportwesen sind jene Bereiche, die dringenden Restrukturierungsbedarf haben.

 

Kroatischer Markt ist für österreichische Unternehmen und Investoren kein Neuland mehr

Im Gegensatz zu anderen Ländern im südosteuropäischen Raum (CEE) ist Kroatien von ausländischen Firmen und Investoren längst entdeckt worden. „Österreichische Unternehmen sind bereits kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhanges nach Kroatien gekommen und haben hier Niederlassungen gegründet. In einem Land mit 4,5 Millionen Einwohnern ist auch ein flächendeckendes Breitbandinternet vorhanden, außerdem hat Kroatien die modernsten Autobahnen Europas gebaut“, so Petrovic. Die Strategie von Contrast Management-Consulting ist daher im Gegensatz zu Rumänien und anderen CEE-Ländern auch unterschiedlich. „Wir haben hier erstmals keine „Follow-the-Customer-Strategie“, sondern rollen den kroatischen Markt quasi von innen auf. Dabei kommt uns unsere 20-jährige Erfahrung mit Umstrukturierung von staatsnahen Betrieben zugute. Strategisches Management und Controlling sind in diesem Bereich noch unbekannte Schlagworte, die auch teilweise Ängste erzeugen. Jeder weiß, dass es so nicht weitergehen kann, aber niemand will Opfer sein. Unser Know-how über Rest-rukturierung und Professionalisierung der öffentlichen Verwaltung hilft uns daher auch bei der Bewältigung solcher Ängste. Es ist uns wichtig, das als Chance zu verstehen und Effizienz und Effektivität in die Organisationen und Unternehmen zu bringen“, zeigt sich Petrovic zuversichtlich.