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Shareholder Value Performance Test 2007SHAREHOLDER VALUE PERFORMANCE TEST 2007

06.07.2007

Andritz AG, Unternehmens Invest AG und Raiffeisen International Bank Holding AG haben im Jahr 2006 gemessen an wertorientierten Erfolgskennzahlen die beste Performance gezeigt und gehen als Sieger aus dem Shareholder Value Performance Test 2007 hervor. In der 3-Jahres-Wertung liegt die Frauenthal Holding AG an erster Stelle, gefolgt von Andritz AG sowie update software AG. Der Shareholder Value Performance Test ist ein standardisiertes Analyseverfahren, das Werner Hoffmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Contrast Management-Consulting, gemeinsam mit Nikolaus Köchelhuber und Raoul Ruthner für die Zeitschrift FORMAT entwickelt hat. Ziel der Studie ist es, die Top-Performer hervor zu heben und die Kapitalvernichter zu identifizieren. Contrast Management-Consulting erstellte bereits zum neunten Mal den Shareholder Value Performance Test für das wöchentliche Wirtschaftsmagazin FORMAT, das den LeserInnen damit einen unverfälschten Einblick in die Wertentwicklung österreichischer börsennotierter Unternehmen geben will.

 

Top-Unternehmen sind erfolgreich wie noch nie

 

„Die gute wirtschaftliche Lage lässt sich auch beim Shareholder Value Performance

Test sehr gut ablesen. Spitzenunternehmen setzen sich immer mehr ab von den „Low-

Performern“, erläutert Werner Hoffmann, Autor der Studie. Die Ergebnisse im Detail

zeigen, dass die Performance-Entwicklung auch mit der außerordentlich guten Konjunktur zusammenhängt. Die Top-10-Unternehmen des diesjährigen SHV Performance Tests sind so erfolgreich wie noch nie. Die Top-10 der diesjährigen 3-Jahres-Rankings haben durchschnittlich einen Spread = Rendite auf das eingesetzte Kapital abzüglich Kapitalkosten von 18,1% (2006: 13,9%, 2005: 12%) und ein Wachstum von 26,9% (2006: 11,8%, 2005: 12,8%) erwirtschaftet.

 

Korrelation zwischen interner und externer Wertschaffung

 

Beim Wachstum haben sich die Top-10 von 11,8% im letzten Jahr auf 26,9% verbessert. Gleichzeitig ist auch festzustellen, dass die Hürde für eine exzellente Performance immer weiter ansteigt. Die Top-Performer beim Spread haben sich zwischen 2004 und 2006 von 17,4% auf 20,5% verbessert. Hingegen haben sich Unternehmen mit unterdurchschnittlicher Performance im gleichen Zeitraum (2004/2006) noch ein wenig verschlechtert: -4,2% / -4,7%. „Österreichische Unternehmen zeigen in den letzten Jahren sehr herzeigbare Ergebnisse. Je mehr Wachstum, desto mehr Wert wurde für Anteilseigner geschaffen. Außerdem besteht auch eine sehr hohe Korrelation zwischen Börsenerfolg und Bilanzzahlen. Das heißt, man kann sehr genau den Zusammenhang zwischen Erfolg und Börsenentwicklung ablesen. Außerdem hat sich die Kommunikation mit dem Kapitalmarkt erheblich verbessert und generell lässt sich auch eine Professionalisierung aller Marktteilnehmer feststellen.“, ergänzt Werner Hoffmann.

 

Humankapital bleibt weiterhin wichtiger Werthebel

 

Mitarbeiterwachstum bleibt weiterhin ein enger Wegbegleiter erfolgreicher Wertschaffung. Die „Job-Motoren“ der österreichischen börsennotierten Unternehmen

(Top-10 gemessen am Mitarbeiterwachstum) haben über den Zeitraum 2004 bis 2006 ein durchschnittliches Mitarbeiterwachstum von 35,7 % p.a. realisiert. Gleichzeitig

gelang es diesen Unternehmen, auch einen durchschnittlichen EVA von EUR 37 Mio.

p.a. und den Total Shareholder Return (TSR) bei 40,9 % p.a. zu erwirtschaften. Im

Gegensatz hierzu hatten die „Job-Vernichter“ auch bei wertorientierten Kennzahlen

eindeutig das Nachsehen. Sie reduzierten im Schnitt die Mitarbeiteranzahl um 8,4 %

p.a., sind jedoch auch bei den Kennzahlen EVA (EUR -2 Mio. p.a.) und TSR (13,9 %

p.a.) deutlich abgeschlagen.