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„Ready to disrupt?“: CEO statt CTO - Strategisches Management bringt PS der Digitalisierung erst richtig auf die Straße„READY TO DISRUPT?“: CEO STATT CTO -
STRATEGISCHES MANAGEMENT BRINGT PS DER
DIGITALISIERUNG ERST RICHTIG AUF DIE
STRASSE

27.10.2016
Digitalisierung ist einer der wirtschaftlichen Veränderungstreiber in den letzten Jahren, gleichzeitig steckt der digitale Wandel in vielen Branchen noch in den Kinderschuhen. Wollen Unternehmen mit den Entwicklungen Schritt halten, ist die anleitende Hand des strategischen Managements, ergo des Top-Managements, gefragt, fordern die Strategieexperten Martin Unger und Werner Hoffmann, beide Partner bei Contrast EY Management Consulting. Die Position eines Chief Technology Officers wie jüngere Studien raten, ist mittlerweile nicht ausreichend. CEOs vernachlässigen auch, dass für den künftigen Erfolg nicht nur mehr Flexibilität und Agilität, sondern auch neue Geschäftsmodelle mit einer Vernetzung von strategischen und technologischen Kompetenzen nötig sind. Paradebeispiel aus dem Hause Contrast EY ist dabei das BILLA-Projekt “360-Grad-Rundumversorger“, das die Forderung nach der Verbindung von Strategie und Technologie erfolgreich belegt und die Notwendigkeit des Strategischen Managements im Digitalisierungsprozess aufzeigt.

Digitalisierungsprojekt bei führender Supermarktkette

 

Martin Unger, Partner von Contrast EY Management Consulting, hat das Strategieprojekt “360-Grad-Rundumversorger“ bei BILLA begleitet, das kürzlich der Öffentlichkeit vorgestellt worden ist. Die Supermarktkette hat damit die strategischen Weichen für die digitale Zukunft gelegt und bietet nun eine individuelle Versorgung der österreichischen Haushalte an.“Billa ist heute der Vollsortimenter, der alle österreichischen Haushalte mit dem Online-Shop beliefern kann“, so Unger. Dieses Projekt ist für Unger ein Beispiel, wie Unternehmen zeitgerecht und erfolgreich digitale Geschäftsmodelle entwickeln und umsetzen können.

 

Businessumfeld hinkt Digitalisierung Jahre hinterher

 

Heute muss sich jedes Unternehmen in seiner Strategiearbeit systematisch mit dem disruptiven Potenzial der Digitalisierung beschäftigen. „Die hohe strategische Unsicherheit, die damit verbunden ist, darf nicht als Ausrede für zögerliches oder abwartendes Verhalten dienen“, warnt Martin Unger, Partner bei Contrast EY Management Consulting, jene Branchen bei denen die digitale Transformation erst gemächlich mit dem Bummelzug einfährt. Aber: „Selbst die Early-Mover, die in der Digitalisierung führende Medien- und IT-Branche, befinden sich erst auf dem halben Weg“, so Werner Hoffmann, WU-Professor für Strategisches Management und Partner bei Contrast EY Management Consulting. Nicht nur in Österreich (lediglich auf dem 13. Platz des EU Digitalisierungsrankings), sondern in ganz Europa, ist man puncto Digitalisierung auf die billigen Plätze verdrängt worden. Von den zehn größten Technologie-Unternehmen stammen sieben aus den USA, zwei aus Asien und lediglich eines aus Europa (SAP).

 

Mit Strategischem Management digitale Disruption bestreiten

 

Besonders wichtig ist in der Zeit des Umbruchs, dass das Unternehmen beginnt alte Geschäftskonzepte aktiv zu hinterfragen. Immer öfter gibt es hierfür eigene Chief Technology Officers, die eine Schlüsselrolle bei der Transformation hin zu einem digital versierten Unternehmen einnehmen sollen. „Aber CTO-Attention ist mittlerweile nicht mehr ausreichend, denn die Digitalisierung erfordert die Vernetzung strategischer und technologischer Kompetenzen“, rät Unger.

 

Die Treiber und Konsequenzen der Digitalisierung für die künftige Unternehmensentwicklung sind zu einem der Top-Themen für CEOs geworden. „Zahlreiche Studien sowie unsere eigene Beratungspraxis zeigen, dass Top-Managementattention ein kritischer Erfolgsfaktor bei der erfolgreichen digitalen Transformation von Unternehmen ist“, weiß Unger Bescheid.

 

Kodak-Fabel: Wer rein „old school“ denkt, wird vom Markt zerlegt

 

Wer als Unternehmen also nicht aufpasst und im Top-Management nicht die richtigen digitalen Weichen stellt, den kann über kurz oder lang der berüchtigte „Kodak-Moment“ treffen. Es gilt demnach interne Widerstände gegenüber radikalen Produkt- und Geschäftsmodellinnovationen zu überwinden. Es gibt eine Vielzahl an Hindernissen, die auf dem Weg zum agilen Unternehmen des 21. Jahrhunderts bestritten werden müssen wie auch die Furcht vor Kannibalisierungseffekten, lange und langsame Entscheidungsprozesse, Trägheit und Selbstgefälligkeit sowie eine ineffiziente – weil zu stark an der Vergangenheit orientierte – Ressourcenzuteilung. „Agile“ und kreative Strategiearbeit, die sich u.a. in einer konsequenten Außenorientierung des Unternehmens und einer flexiblen Ressourcenausstattung manifestiert, helfen dabei, berichten Martin Unger und Werner Hoffmann aus ihrer Beratungspraxis. Ebenso schöpfen digital erfolgreiche Unternehmen ihre Innovationskraft häufig aus einem systematischen Innovationsmanagement, das interne und externe (offene) Innovation verknüpft und Unternehmungen daher Kontakt zu Partnerunternehmen, Universitäten und Start-Ups pflegen.

 

Digitale Geschäftsmodelle: Flexibel ist das neue Stabil

 

Dass die Digitalisierung nicht nur ein oberflächliches Buzzwort ist, spiegelt sich auch in der gesamten Unternehmenslandschaft wider. Über 50 der Fortune-500 Unternehmen kommen 2016 bereits aus dem Technologie-/Telekommunikationssektor. Seit dem Jahr 2000 sind 52 Prozent der Unternehmen aus der Liste der Fortune-500 verschwunden. „Diese Dynamik verdeutlicht: Die Digitalisierung ermöglicht es Unternehmen überdurchschnittliche Wachstumssprünge zu machen“, resümiert Unger. Nicht selten profitieren Start-Ups, die gegenüber großen Unternehmen mit einer flexiblen Struktur und einer unternehmerischen Kultur aufwarten. Ein Beispiel: Das Start-Up “Slack“, das ein Cloud-basiertes Kommunikationstool für Arbeitsgruppen anbietet, veröffentlichte seine Software erstmals im Jahr 2013. Heute beträgt der Unternehmenswert knapp vier Milliarden US-Dollar. Ein Grund für solch rasante Wachstumssprünge ist die vergrößerte Reichweite der Unternehmen. „Die Größe des Unternehmens ist heute irrelevant“, ergänzt Unger, „denn selbst kleinste Start-Ups können Nachfrager auf der ganzen Welt bedienen, wenn sie ihre Produkte und Dienstleistungen elektronisch skalierbar distribuieren.“ Die Unternehmen des 21. Jahrhunderts müssen flexibler denn je zuvor sein und sind gut beraten überlegene organisationale Fähigkeiten zu entwickeln sowie diese konsequent in innovative Produkte und Geschäftsmodelle zu übersetzen. Alles eine Frage des Strategischen Managements“, so Unger und Hoffmann abschließend.

 

 

EY im Überblick

 

EY* ist eine der führenden Prüfungs- und Beratungsorganisationen in Österreich. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 900 Mitarbeiter an vier Standorten und erzielte im Geschäftsjahr 2015/2016 einen Umsatz von 101 Millionen Euro. Gemeinsam mit den insgesamt über 230.000 Mitarbeitern der internationalen EY-Organisation betreut EY Kunden überall auf der Welt.

 

EY bietet sowohl großen als auch mittelständischen Unternehmen ein umfangreiches Portfolio von Dienstleistungen an: Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung sowie Transaktionsberatung und Managementberatung.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.ey.com/at 

 

*Der Name EY bezieht sich in diesem Profil auf alle österreichischen Mitgliedsunternehmen von Ernst & Young Global Limited (EYG), einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach englischem Recht. Jedes EYG Mitgliedsunternehmen ist rechtlich selbstständig und unabhängig und haftet nicht für das Handeln und Unterlassen der jeweils anderen Mitgliedsunternehmen.

 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Dr. Susanne Eiselt, susanne.eiselt64f3ecf1d5a26a4507ef54f2cc4eiselt-kommunikation(6cd32d693315c78aa2d9b7c58e3)at

 

Im Jänner 2016 hat sich Contrast Management Consulting mit der Prüfungs- und Beratungsorganisation EY zusammengeschlossen und tritt ab sofort unter der Marke Contrast EY Management Consulting auf. Durch diesen Zusammenschluss von Contrast Management-Consulting mit EY entsteht das führende Consulting-Unternehmen Österreichs mit mehr als 150 Mitarbeitern. Das Kompetenzzentrum für Strategieberatung im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Schweiz, Österreich) wird von Wien aus geleitet. In dieser Region sind bei EY über 2000 Mitarbeiter in den Bereichen Strategie-, Performance-, Risiko- und IT-Beratung tätig.

http://www.contrast-consulting.com

http://www.ey.com/at