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Public (Miss-)Management: Wie viel Management braucht die <br>öffentliche Verwaltung?PUBLIC (MISS-)MANAGEMENT: WIE VIEL
MANAGEMENT BRAUCHT DIE
ÖFFENTLICHE
VERWALTUNG?

10.06.2014
Am 23. Juni 2014 findet zum dritten Mal die Veranstaltungsreihe „Verwaltung CONtrovers“ statt. Thomas M. Klein, Partner bei Contrast Management-Consulting und Experte für Verwaltungsreform, lädt Gerhard Steger, Leiter der Finanzabteilung des Rechnungshofs, und den Budgetsprecher der Grünen, Bruno Rossmann, zur Diskussion ein. Gerhard Steger hat die Haushaltsrechtsreform auf Bundesebene maßgeblich ausgearbeitet. Er setzte sich nachhaltig auch dafür ein, dass die Wirkungsorientierung als Management-Instrument eingeführt wird. Bruno Rossmann, Abgeordneter der Grünen im Nationalrat, meldet sich seit Jahren mit pointierter Kritik zur Verwaltungsreform sowie zum Konzept des New Public Managements zu Wort. Unter der Leitung von Thomas M. Klein werden die Gäste miteinander diskutieren, ob sich das Management-Verständnis der Privatwirtschaft auf die öffentliche Verwaltung übertragen lässt oder ob ein neues Verständnis für professionelles Managen in der öffentlichen Verwaltung erst entwickelt werden muss.

Moderne Verwaltung: Kritik trotz neuer Instrumente

 

Unstimmigkeiten und Malversationen im Zusammenhang mit der Führung öffentlicher Einrichtungen, wie dem Burgtheater oder der Hypo Alpe Adria, lösten eine Lawine der Kritik aus. Die Öffentlichkeit prangerte „mangelnde Professionalität“ im Management der öffentlichen Verwaltung an. Gleichzeitig sind in den letzten Jahren zahlreiche neue Management-Instrumente entwickelt worden – zuletzt trat 2013 die wirkungsorientierte Haushaltsführung in Kraft. Statt des Leistungs-, Finanz- und Strukturdenkens entstand das Denken und Handeln im Sinne konkreter Ergebnisse und Wirkungen, die messbar und nachvollziehbar sind. Ein Konzept, das professionelles Management in der öffentlichen Verwaltung vorantreiben soll.

 

„Es stellt sich daher die Frage, ob Management-Instrumente in der Verwaltung generell der falsche Zugang sind oder ob sie einfach noch nicht konsequent genug angewendet wurden, oder anders gefragt: Lässt sich modernes Management generell nicht auf die öffentliche Verwaltung übertragen oder hapert es an der Umsetzung?“, meint Thomas M. Klein, Partner bei Contrast Management-Consulting. Diese und weitere Fragen zum Thema „Management in der öffentlichen Verwaltung“ werden die beiden Gäste gemeinsam mit  ihm am 23. Juni 2014 kontrovers diskutieren.

 

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