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Nonprofit-Organisationen (NPOs) können in der Krise punktenNONPROFIT-ORGANISATIONEN (NPOS) KÖNNEN
IN DER KRISE PUNKTEN

20.01.2009

Am 19. Jänner veranstaltet das Österreichische Controller-Institut unter dem Titel „Forum 2009 für NPOs und die öffentliche Verwaltung – Fit für die Krise? Impulse zu einem aktiven Krisenmanagement“ den alljährlichen Auftakt-Abend für die NPO-Szene.

 

Die diesjährige Veranstaltung widmet sich der aktuellen wirtschaftlichen Rezession und stellt die Frage, ob und wie die NPOs auch davon betroffen sind und welche Gegenstrategien sie entwickeln können.

 

Aktives Krisenmanagement für NPOs

 

“NPOs sind im Umgang mit Krisen nicht sehr geübt. Wir wollen den NPOs und der öffentlichen Verwaltung weder Angst machen, noch ein Untergangsszenario zeigen, das erhalten sie ohnehin seit einigen Wochen fast täglich über die Medien. Wir sehen unsere vorrangige Arbeit als betriebswirtschaftlicher Bildungspartner und Berater darin, Impulse zu einem aktiven Krisenmanagement zu geben.

 

Grundsätzlich sind Krisen nichts Außergewöhnliches und sind de facto ständige Begleiter von Unternehmen und NPOs. Viele Krisen werden aber oft nicht als solche wahrgenommen, da sie sich schleichend entwickeln. Hier gilt der Grundsatz: je eher man Krisen erkennt, desto mehr Gestaltungsspielraum in Form eines aktiven Krisenmanagements hat man.

 

Aktives Krisenmanagement hilft auch in plötzlich auftretenden Krisen, zu der auch grundsätzlich die Finanzkrise und die sich daraus entwickelte Wirtschaftskrise zugeordnet werden können. Gerade NPOs können in der augenblicklichen Situation durchaus auch hier punkten. Denn diese Finanzkrise ist vor allem auch ein Resultat eines Vertrauensverlustes. NPOs, die ihre Mission stets vor Augen haben, verbinden daher ihre Existenz vor allem über den Faktor Vertrauen und dieser Faktor erweist sich gerade jetzt als Erfolgs entscheidend“, erläutert Christian Horak, Leiter des Bereichs Nonprofit und Public Management von Contrast Management-Consulting, seine Botschaft.

 

Positive Haltung schaffen

 

Die negativste Auswirkung der Krise ist laut Christian Horak „Unruhe und Unbehagen“ in der Organisation. Diese Unruhe kann einerseits demotivierend und hemmend wirken, die Arbeitsleistung minimieren und auch Ängste schüren. Daher sind Führungskräfte in der Krise umso mehr gefordert „das Ruder in die Hand zu nehmen“, eine positive Atmosphäre zu schaffen, Gerüchten vorzubeugen und „einen ganz klaren Status quo“ zu erheben, eine klare und transparente „Ist-Analyse“. Diese Ist-Analyse sollte jedoch „nicht stehen bleiben“, sondern Ausgangspunkt für Maßnahmen sein. Bei diesen Maßnahmen muss man sich realistische Ziele setzen und sich fragen, was ist das Wesentliche, und sich dann „auf das Wesentliche konzentrieren, denn dadurch werden Ziele klar und erreichbar, was wieder die Motivation ankurbelt und für Stabilität sorgt“, meint Christian Horak. Damit wird die Worthülse „Die Krise als Chance sehen“ wirklich mit Leben erfüllt.