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4. Österreichischer Aufsichtsratstag4. ÖSTERREICHISCHER AUFSICHTSRATSTAG

12.03.2014
Beim 4. Österreichischen Aufsichtsratstag, der am 27.2. an der WU stattfand, wurde das Spannungsfeld zwischen Risikovermeidung und Chancenorientierung von 200 Experten diskutiert.

Zu den Vortragenden zählten unter anderem Ann-Kristin Achleitner von der TU München und Aufsichtsrätin in mehreren großen deutschen Gesellschaften, Rudolf Kemler von der ÖIAG und Claus Raidl von der OeNB. Susanne Kalss, Professorin am Institut für Zivil- und Unternehmensrecht, und Werner Hoffmann, Leiter des Instituts für Strategisches Management sowie Vorsitzender der Geschäftsführung von Contrast Management-Consulting, organisierten diese Fachveranstaltung.

 

Dabei wurde deutlich, dass Aufsichtsorgane natürlich die Einhaltung zweckmäßig definierter Regeln und Standards sicherstellen sollen, aber ihr Hauptaugenmerk der aussichtsreichen Weiterentwicklung der Unternehmensstrategie gelten muss. In einer Zeit, in der in vielen Branchen traditionelle Geschäftsmodelle durch sogenannte disruptive Technologien ausgehebelt werden, wie z. B. der stationäre Einzelhandel durch das Internet, wird es zur Existenzfrage, neue erfolgversprechende Geschäftsmodelle zu entwickeln. Für immer mehr Unternehmen gilt: Ohne Geschäftsmodellinnovation keine Zukunftssicherung! Dazu müssen kalkulierte unternehmerische Risiken bewusst eingegangen werden. Hingegen kann die einseitige Fixierung von Aufsichtsgremien auf Risikominimierung und formale Aspekte zu einer bürokratischen Erstarrung führen und Unternehmen um ihre Zukunftschancen bringen. Aufsichtsräte müssen daher ein innovationsfreundliches Klima schaffen.