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Pilotprojekt Wirkungsorientierung im Wiener Hilfswerk erfolgreich abgeschlossen - Wirkungen werden nun in der gesamten Organisation zum ThemaPILOTPROJEKT WIRKUNGSORIENTIERUNG IM
WIENER HILFSWERK ERFOLGREICH
ABGESCHLOSSEN - WIRKUNGEN WERDEN NUN IN
DER GESAMTEN ORGANISATION ZUM THEMA

12.07.2012

Neben - und zum Teil auch infolge - der Entwicklungen in Richtung einer wirkungsorientierten Verwaltungsführung auf öffentlicher Ebene wird die Organisationssteuerung anhand von Wirkungen nun auch im privaten Nonprofit-Bereich zusehends relevanter. Weiters wird für die Bewertung des Erfolgs sozialer Dienstleistungen bei den tatsächlichen Nutzerinnen und Nutzern vermehrt Wirkung als wesentlicher Maßstab herangezogen.  

 

Das Wiener Hilfswerk (WHW) entschied sich für eine eigenständige Konzeption und Umsetzung wirkungsorientierter Steuerungselemente im Zuge eines Pilotprojekts für seine Freizeiteinrichtungen für Menschen mit Behinderung. Im Zuge des von Contrast begleiteten Projekts wurden, ausgehend von einem eigenständigen Verständnis für die Thematik, ein Wirkungskreis mit zentralen inhaltlichen Bereichen und entsprechenden Wirkungszielen sowie wesentliche Umsetzungsaspekte (wie z.B. ein Wirkungscontrollingprozess) erarbeitet.

 

Die Wirkungsorientierung wurde im Pilotprojekt dieser Abteilung somit erfolgreich ins Daily Business integriert. Eine wichtige Erkenntnis war, dass Struktur und Ablauf der wirkungsorientierten Steuerung sich als kompatibel mit den bestehenden Managementinstrumenten des WHW erwiesen (bzw. mitunter sogar als hilfreich ergänzend darstellten).

 

Nach den positiven Erfahrungen im Pilotprojekt soll Wirkungsorientierung nun auch in der Gesamtorganisation des Wiener Hilfswerks zum Thema werden. Der Einsatz und die Steuerung nach Wirkungsinhalten wird als strategischer Lückenschluss in der mittelfristigen Planung des WHW gesehen.