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3. Österreichischer Aufsichtsratstag - Nachlese3. ÖSTERREICHISCHER AUFSICHTSRATSTAG -
NACHLESE

11.04.2013
Auch zum 3. Österreichischen Aufsichtsratstag fanden sich dieses Jahr wieder zahlreiche nationale und internationale Experten der Aufsichtsratsszene an der WU Wien ein.

Die Veranstalter, die WU Professoren Susanne Kalss und Werner Hoffmann, haben auch dieses Jahr wieder hochkarätige Vortragende wie den  führenden deutschen Aufsichtsratsexperten Prof. Hommelhoff, sowie den langjährigen Aufsichtsratsvorsitzenden der Deutschen Bank Dr. Börsig, den Governance Forscher Prof. Bassen und den Verbund Chefaufseher Frizberg, nach Wien geholt. Unter dem Titel  „Der unternehmerische Aufsichtsrat“ konnten die über 150 Teilnehmer bestehend aus Aufsichtsräten, Unternehmern, Top-Managern sowie Rechts- und Wirtschaftsberatern am Vormittag in Workshops kritische Fälle der Aufsichtsratstätigkeit diskutieren. Am Nachmittag gab es dann im Plenum interessante Fachvorträge zu aktuellen Entwicklungen der internationalen Corporate Governance, deren Einfluss auf den Unternehmenserfolg sowie die Diskrepanz zwischen Anspruch und gelebter Wirklichkeit der Aufsichtsratstätigkeit in Österreich.  In einer abschließenden Podiumsdiskussion wurde dann vor allem die Aufsichtsratstätigkeit in Familienunternehmen in einer Runde honoriger Unternehmerinnen und Aufsichtsräte diskutiert.

 

Insgesamt waren sich die Vortragenden und Diskutanten einig, wie Werner Hoffmann am Ende der Tagung zusammenfasste. „ Der Aufsichtsrat muss sowohl die Rolle des Überwachers als auch die Rolle des Beraters und Sparringpartners des Vorstands ausüben. Die immer stärkeren Regulatorien stellen hohe Anforderungen an den Aufsichtsrat, die Brücke zwischen Compliance und dem Vorleben unternehmerischer Werte zu schlagen. Je mehr der Aufsichtsrat von vornherein die richtigen unternehmerischen Weichen stellt, desto weniger gibt es im Nachhinein zu überwachen. So kann die Effektivität der Aufsichtstätigkeit gesteigert werden.“